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COPD Aktuell vom 26.1.2021

Wie neu geboren
Atmen wie Neugeborene
Verbesserte FEV1 mit Leistungssteigerungen, das sind die positiven Rückmeldungen, die die COPD Communities mir von ihren Lufas melden seit sie Nasen- und Bauchatmung praktizieren. Es werden immer mehr.
Große Freude spricht aus den Herzen der Weggefährten, die sich dafür begeistern und fleißig üben. Der FEV1 hat sich verbessert von 36 auf 39 Prozent, von 46 auf 58 Prozent, das kommt gut bei mir an. Dafür lohnt es sich, unermüdlich einzustehen. Denn es bringt jedem COPD und Asthmapatienten ein Vielfaches an Lebensqualität. Es ist kein Hexenwerk und keine Magie, sondern einfach der Lohn für Eigeninitaitive und viel Arbeit. Endlich wieder freier und tiefer atmen. Hart an die Belastungsgrenze gehen. Diziplin aufbringen. Tagein, tagaus. Viele glauben nicht daran. Sehr schade.
Jeder beherrscht die Bauchatmung von Anfang an
Alle Menschen. Vom ersten Atemzug an. Es ist kurios. Wir kommen auf die Welt und atmen wie ein Baby über den Bauch. Warum Erwachsene die für ihn gesündeste Atmung verlieren, das bleibt weiter ein Mysterium. Ob es jemals erforscht wird?!  Mediziner, Yogalehrer, Logopäden  wissen, dass es die gesündeste Atmung ist. Lungenfachärzte wie Dr. Rudolf Schnell aus München appellieren, um wie viel gesünder es ist für Asthmatiker und COPD Patienten ist,  nur über den Bauch zu atmen, weil weitaus weniger Energie verbraucht wird als über die Brustatmung. Der Sauerstofftransport zu den Zellen verbessert sich, Stickoxid wird produziert, die Blutgefäße entspannen sich, wodurch auch die Atemmuskeln nach und nach besser mit Sauerstoff versorgt werden.
Was mache ich falsch
Auch Hilferufe aus den Chats sind bei mir angekommen und bleiben nicht unbeantwortet. Für alle, die Probleme mit der Umsetzung der Bauchatmung haben, hier eine Möglichkeit der Selbstkontrolle.
Frontal vor den Spiegel stellen. Beim Einatmen in den Bauch sollte sich der Bauch wölben wie ein Luftballon. Beim Ausatmen zieht sich der Bauch nach innen und wird flacher, der Luftballon verliert Luft. Dabei die Körperhaltung überprüfen.
Bewegt sich der Brustkorb, das Schlüsselbein, ziehen sich die Schultern nach oben?! Wenn dem so ist, dann atmen wir falsch. Der komplette Atmungsprozess darf nur im Bauchraum zu sehen sein.
Im Tiefschlaf atmen alle Menschen mit der Bauchatmung
Eines der großen Mysterien der Evolution. Warum geht der Automatismus über den Tag verloren?! Insbesondere Lungenerkrankte sind stark beeinträchtigt. Da die meisten immer noch flach über die Brust atmen, sind sie schnell müde und erschöpft, das falsche Atmen kostet Kraft und Energie. Es ist so viel gesünder durch den Bauch zu atmen. Durch die Auf- und Ab Bewegung des Zwerchfells wird das Thoraxvolumen vergrößert, so dass sich die Lungenflügel weit stellen und viel Sauerstoff in das Blut aufgenommen wird.
Zwerchfell trainieren
Auf den Rücken legen. Die Beine ausstrecken und die Füße beschweren. Als Gewichte eignen sich Bücher. Die gestreckten Beine leicht anheben, maximal 20 Zentimeter, nicht anwinkeln. Dann so lange halten wie es möglich ist. Am Anfang werden es nur einige Sekunden sein, nach einigen Wochen bis zu einer halben Minute und länger. Diese Übung kann gut im Bett jeden Morgen trainert werden. Übrigens, ein flacher Bauch wird sich nach kurzer Zeit als positiver Nebeneffekt dieses Trainings einstellen.
Doping für Lungenerkrankte
Für jeden COPD und Asthmapatienten geht es – wie im Sportlerleben – beim Doping immer darum, mehr Sauerstoff in die Muskelzellen zu bringen. Jeder COPD Betroffene braucht zur Leistungssteigerung mehr Luft, und die gilt es im Bauch aufzufüllen – vom Zwerchfell in die Nasenspitze und zurück. Dieses Doping ist unschlagbar: legal, gesund und kostenfrei.

COPD AKTUELL, 24.1.2021

Stärker als COPD
Glücksmomente
Gerade in trostlosen Zeiten, wo von Risikopatienten selbst sehr viel abverlangt wird,  und die Zeichen auf soziale Distanz und Entfremdung stehen, raten Psychologen bewusst sich mit vielen schönen Dingen zu schmücken, die Freude im Kleinen zu erleben. Einige aus den COPD und Asthma Communities meistern das sehr gut mit Bravour. All die Posts der kreativen, gebastelten Kunstwerke beeindrucken. Andere wiederum finden ihr Glück in der Natur beim Radeln oder Spaziergehen.
Momente, an denen wir uns erfreuen können, sind die beste Medizin für das Immunsystem. Schlecht sind negative Gefühle und Emotionen. Angst davor keine Luft zu haben, kurzatmig zu werden, depressiv zu sein,  in Kummer und Schmerzen zu fliehen.
Ganz schlecht ist, wer sich dafür hasst, immer noch zu rauchen, wer es einfach nicht schafft, aufzuhören. oder immer noch nicht sich aufraffen kann, aus dem Sessel aufzustehen.  Wer keine Kraft hat, kann sie aufbauen. Disziplin ist nicht angeboren, oder ein Talent, Willenskraft lässt sich nur dann schulen, wenn wir uns Gedanken darüber machen und meditieren, wie es sein könnte, wenn unsere COPD sich stabilisieren und verbessern könnte.  Augen schließen und sich vorstellen, immer beweglicher und sportlicher zu  werden, unsere Lunge zu einem Luftbrunnen zu machen. Wenn Gedanken entstehen, baut sich Willenskraft auf, bestätigen uns Neurologen.
Sich selbst überwinden
COPD Betroffenen klagen in Chats immer wieder gerne, dass sie vor der Pandemie so viel gemacht haben an Fitness, und jetzt gar nichts mehr tun und Polster ansetzen, faul und träge sind. Es fehlt die Willenskraft. Die ist sogar lokalisiert, erklären uns die Wissenschaftler. Im linken Stirnbereich der sich präfrontale Kortex nennt, kann der Wille trainiert werden. Wer morgens erwacht, sich noch mal schön einkuscheln will, sollte das Gegenteil machen. Die Decke bewusst zurückschlagen, die Beine 20 mal leicht anheben, nur wenige Zentimeter und bis 10 zählen, es muss richtig weh tun im Bauchraum. Wer anschließendschön wohlig duscht, dreht zum Schluss  noch mal den kalten Hahn auf, weil das schwer ist. Es geht darum, sich selbst zu geißeln, das Gegenteil zu  tun. Wer immer noch raucht, drückt bewusst die Zigarette in der Hälfte aus. Es gibt im Laufe des Tages so viele Situationen für das Selbsttraining:  „Das machen, was Überwindung kostet und nicht das, was leichtfällt“.
Willenskraft trainieren
Was biochemisch passiert, wenn wir trainieren, erklären uns Mediziner. Der  für die Willenskraft zuständige Teil des Gehirns wird größer und schwerer, die entsprechenden Synapsen zahlreicher, Willenskraft baut sich so weiter auf, wir werden zu einem sehr disziplinierten Menschen. Öfter das tun, was weh tut. Bei COPD fallen die ersten Schritte nach einer Ruhephase besonders schwer, wenn der Atemrhythmus noch unkoordiniert ist. Nicht aufgeben. An die Belastungsgrenze gehen und weitergehen. Nicht daran denken, wie schwer es ist, im ersten Moment loszulaufen, wie lang die Strecke ist, was alles beim Laufen wehtun könnte. Regelmäßig anders und positiv denken an die Zeit, wenn sich die Willenskraft ausgezahlt hat. Genau das sind auch die Momente, wo Glück entsteht.

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Ich habe meine Erkrankung ohne pharmazeutische Medikamente in den Griff bekommen. Seit nunmehr 3 Jahren bin ich symptomfrei. Weder Exzerbationen noch Infekte. Hatte nie mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Den Schlüssel zum Erfolg fand und finde ich in der sanften Medizin mit Alternativtherapien aus der orthomolekularen und traditionellen chinesischen Medizin. Desweiteren gehören Vitalstoffe und eine tiefe Heilatmung dazu, die ich bis heute tagtäglich 24 h anwende.

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