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COPD AKTUELL, 24.1.2021

Stärker als COPD
Glücksmomente
Gerade in trostlosen Zeiten, wo von Risikopatienten selbst sehr viel abverlangt wird,  und die Zeichen auf soziale Distanz und Entfremdung stehen, raten Psychologen bewusst sich mit vielen schönen Dingen zu schmücken, die Freude im Kleinen zu erleben. Einige aus den COPD und Asthma Communities meistern das sehr gut mit Bravour. All die Posts der kreativen, gebastelten Kunstwerke beeindrucken. Andere wiederum finden ihr Glück in der Natur beim Radeln oder Spaziergehen.
Momente, an denen wir uns erfreuen können, sind die beste Medizin für das Immunsystem. Schlecht sind negative Gefühle und Emotionen. Angst davor keine Luft zu haben, kurzatmig zu werden, depressiv zu sein,  in Kummer und Schmerzen zu fliehen.
Ganz schlecht ist, wer sich dafür hasst, immer noch zu rauchen, wer es einfach nicht schafft, aufzuhören. oder immer noch nicht sich aufraffen kann, aus dem Sessel aufzustehen.  Wer keine Kraft hat, kann sie aufbauen. Disziplin ist nicht angeboren, oder ein Talent, Willenskraft lässt sich nur dann schulen, wenn wir uns Gedanken darüber machen und meditieren, wie es sein könnte, wenn unsere COPD sich stabilisieren und verbessern könnte.  Augen schließen und sich vorstellen, immer beweglicher und sportlicher zu  werden, unsere Lunge zu einem Luftbrunnen zu machen. Wenn Gedanken entstehen, baut sich Willenskraft auf, bestätigen uns Neurologen.
Sich selbst überwinden
COPD Betroffenen klagen in Chats immer wieder gerne, dass sie vor der Pandemie so viel gemacht haben an Fitness, und jetzt gar nichts mehr tun und Polster ansetzen, faul und träge sind. Es fehlt die Willenskraft. Die ist sogar lokalisiert, erklären uns die Wissenschaftler. Im linken Stirnbereich der sich präfrontale Kortex nennt, kann der Wille trainiert werden. Wer morgens erwacht, sich noch mal schön einkuscheln will, sollte das Gegenteil machen. Die Decke bewusst zurückschlagen, die Beine 20 mal leicht anheben, nur wenige Zentimeter und bis 10 zählen, es muss richtig weh tun im Bauchraum. Wer anschließendschön wohlig duscht, dreht zum Schluss  noch mal den kalten Hahn auf, weil das schwer ist. Es geht darum, sich selbst zu geißeln, das Gegenteil zu  tun. Wer immer noch raucht, drückt bewusst die Zigarette in der Hälfte aus. Es gibt im Laufe des Tages so viele Situationen für das Selbsttraining:  „Das machen, was Überwindung kostet und nicht das, was leichtfällt“.
Willenskraft trainieren
Was biochemisch passiert, wenn wir trainieren, erklären uns Mediziner. Der  für die Willenskraft zuständige Teil des Gehirns wird größer und schwerer, die entsprechenden Synapsen zahlreicher, Willenskraft baut sich so weiter auf, wir werden zu einem sehr disziplinierten Menschen. Öfter das tun, was weh tut. Bei COPD fallen die ersten Schritte nach einer Ruhephase besonders schwer, wenn der Atemrhythmus noch unkoordiniert ist. Nicht aufgeben. An die Belastungsgrenze gehen und weitergehen. Nicht daran denken, wie schwer es ist, im ersten Moment loszulaufen, wie lang die Strecke ist, was alles beim Laufen wehtun könnte. Regelmäßig anders und positiv denken an die Zeit, wenn sich die Willenskraft ausgezahlt hat. Genau das sind auch die Momente, wo Glück entsteht.

COPDinside

Die Angst vor der Nacht bei COPD
Es wird immer wieder kontrovers in Selbsthilfegruppen die Themenfrage diskutiert:
„Habt ihr auch Schlafprobleme? Wacht Ihr auch  nach zwei bis 3 Stunden Schlaf auf? Wälzt Ihr Euch im Bett unruhig hin und her und zwingt Euch zur Ruhe?“ Das Gegenteil ist der Fall? Der Puls rast, das Herz schlägt schneller, Schwindel, Nervosität, krampfende Finger? Dann macht ihr auch die die Nacht zum Tag?
Ist dem so oder so ähnlich? In den Postings  der Community wird sich rege darüber ausgetauscht, was gegen Schlafstörungen zu tun ist. Wer nicht schlafen kann, setzt seinen Körper unter Stress. Denn nachts hat der Organismus die Aufgabe, Viren, Bakterien  und Schlacken abzutransportieren, Krankheitserreger zu bekämpfen.
COPD Patienten  brauchen ein stabiles Immunsystem
Lungenerkrankte wissen,  dass es ungesund ist, dem Körper den nächtlichen Schlaf zu rauben. Die Gründe für Schlafstörungen sind vielschichtig. Doch es ist bekannt, dass viele klassischen COPD und Asthma
Medikamente Theophyllin beinhalten, der  gegen Obstruktionen wirken soll. Dieser Arzneistoff soll den schlafstörenden Effekt verursachen. Der Patient braucht nicht mehr den Arzt einzuschalten, um Nebenwirkungen zu melden und öffentlich zu machen. Nach vielen Ländern ist dies auch in Deutschland möglich. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und das Paul-Ehrlich-Institut haben gemeinsam das Portal www. verbraucher-uaw.pei eröffnet. Online können dort Nebenwirkungen gemeldet werden. Bevor die Suche nach Alternativen und Präparaten gegen Schlafstörungen losgeht, greifen sie zum
Wundermittel, das nichts kostet, jeder bei sich hat und unglaublich effektiv ist, der Atem
So simpel wie es sich anhört, es ist tatsächlich der Atem, mit dem wir den Schlafprozess steuern können. Zugegeben, nicht alle aus der COPD Community kennen die Nasenatmung, wo wie ich sie erlernt habe als komplett neue Atemmöglichkeit.  Aber mit etwas Training und einer Portion Willenskraft lässt sich die „Nasenatmung light“ einstudieren, und die nachfolgend beschriebene Übung kann so lange eingeübt werden,  bis sie in Fleisch und Blut übergegegangen ist und der  Durch- und Tiefschlaf wieder möglich ist.
Sich in den Schlaf atmen mit der 4-7-8 Methode
Die Methode geht zurück auf den amerikanischen Mediziner Andrew Weil. Er forschte schon immer in der Alternativmedizin und leitet die naturkundliche Fakultät der University of Arizona. Einschlafen mit der Konzentration auf den Atem hat den großen Vorteil, dass der  Körper zu Ruhe kommt, Puls und Herzschlag sich verlangsamen und der Blutdruck sich reguliert. Dafür ist es erforderlich, sehr lange ein und sehr lange auszuatmen. Mindestens 4 Sekunden lang über die Nase einatmen.  Das entspannt und sorgt dafür, dass Sauerstoff und Kohlendioxyd in der richtigen Mischung dem  Organismus zur Verfügung stehen. Dabei liegen Sie auf dem Rücken, oder wenn sie Seitenschläfer sind, auf der Seite. Legen sie eine Hand auf den Bauch. Atmen sie in den Bauch hinein, und zählen sie bis 4, es sollten mindestens 4 Sekunden sein. Dann versuchen Sie für weitere sieben Sekunden die Luft anzuhalten. Dabei die Spannung, die im Bauch entsteht, halten. Danach versuchen sie 8 Sekunden lang auszuatmen, so lange als möglich ausatmen. Keine Angst. Sie werden nicht ersticken. Der lange Ausatmungsprozeß ist wichtig, um Kohlendioxid abzuatmen. Nur dann ist es möglich, wieder Sauerstoff einatmen zu können, sonst kann Panik aufkommen. ( Prinzip des Sauerstoff-Paradoxons )
Was steckt hinter der langen Tiefenatmung
Das Zwerchfell wird stimuliert. Es sendet ein Signal an den Parasympathikus, der  für die Körperfunktionen verantwortlich ist, wenn wir zur Ruhe kommen. Puls und Herzschlag werden heruntergefahren, der Körper fällt in den Entspannungsmodus und Schlaf. Durch das lange Einatmen von 4 Sekunden steigt der Sauerstoffvorrat im Blut und durch das lange Ausatmen von 8 Sekunden  kann genügend Kohlendioxid abgeatmet werden.
Eine kleine Übung, die kein Geld kostet, ein wenig Zeit und Disziplin abfordert, und ohne Nebenwirkungen gesund und sehr effektiv ist. Es lohnt sich dranzubleiben und umzusetzen. In diesem Sinne gutes Gelingen.

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Ich habe meine Erkrankung ohne pharmazeutische Medikamente in den Griff bekommen. Seit nunmehr 3 Jahren bin ich symptomfrei. Weder Exzerbationen noch Infekte. Hatte nie mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Den Schlüssel zum Erfolg fand und finde ich in der sanften Medizin mit Alternativtherapien aus der orthomolekularen und traditionellen chinesischen Medizin. Desweiteren gehören Vitalstoffe und eine tiefe Heilatmung dazu, die ich bis heute tagtäglich 24 h anwende.

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