Für die Erleuchtung ist kein Weg zu hoch trotz COPD

Teil 6

Heute ist der 11. Dezember 2023 und zweiter Advent. So richtig vorweihnachtlich schaut dieser Sonntag nicht aus. Beim Blick aus dem Fenster prasseln Regentropfen an die Scheiben und dunkel wird es. Es ist noch nicht mal halb vier am Nachmittag. So richtig gesehen habe ich die Sonne das letzte Mal vor 30 Tagen, in Kathmandu. Jeden Tag habe ich blauen Himmel gesehen.  Es war keine Regenzeit. Meine Nepal -Reise war im November.  Etwas wehmütig erinnere ich meine Reiseberichte von dort. Im letzten Teil 5 der Miniserie„Für die Erleuchtung ist kein Weg zu hoch“ schrieb ich  genau was ? Ich schaue nach, habe die Seiten ausgedruckt, ziehe die letzte Seite raus, und lese den Anfang: „Mein allerletzter Tag in Nepal liegt vor mir. Es sollte nicht weniger spannend verlaufen…erzähle ich Euch am Wochenende…“  Ich schuettel den Kopf. Erst vier Wochenenden später ist etwas passiert. Ist schon alles sehr komisch. Lege das Blatt beiseite und erinnere diesen letzten Tag in Kathmandu, was für ein Quatsch ich da geschrieben habe.  Es passierte nicht das, was ich erwartete, was passieren sollte, vielleicht endlich noch mehr mehr über Rhodiola Crenulata zu erfahren, von Lakphar, unserem Arzt und Sherpa, der so viel mehr weiß, als er zugibt. Nein. Er hat mir kein Geheimnis mehr preisgegeben  an diesem letzten Tag vor meiner Abreise. Und jetzt?  Ist es ein Zufall, dass ich  knapp 30 Tage  nach Nepal eine Email von ihm bekomme?! Er schreibt:

Dear Mrs Heike,

I hope you returned well in Germany.  My wife told me that your return flight was delayed and you had an extra night in Doha, Qatar. I hope everyday life has you back. You wanted to know what kind of tea you drank with us from the first day? I told you that it would give you wings, new lungs. You climbed 383 steps to the monkey temple and wondered why it went so well. Do you remember? What does this tea look like? I have attached some photos as a file. I keep my promises. You said it would be nice if you could drink it at home. We are about to dry a large quantity of it, especially for your people who have problems with their lungs. A mixture for the lungs and a mixture with Himalayan herbs that are very good for the lungs.

Let me know if you and your people are interested. We will be able to arrange the overseas cargo in January.

Warm Greetings and be hugged…

 

Liebe Frau Heike,

ich hoffe, Sie sind gut zurückgekommen. Meine Frau erzählte, dass Ihr Rückflug Verspätung hatte und Sie noch eine Nacht länger in Doha, Katar, Aufenthalt hatten. Hoffe, Sie haben sich wieder  gut eingelebt in Deutschland. Sie wollten wissen, was das für ein Tee ist, den Sie bei uns getrunken haben vom ersten Tag an? Ich habe Ihnen gesagt, dass er Flügel verleihen wird, neue Lungenflügel. Sie sind  383 Stufen hochgestiegen zum heiligen Tempel  und haben sich gewundert, warum das so gut ging. Erinnern Sie sich? Wie  dieser Tee aussieht? In der Anlage als Datei habe ich einige Fotos gemacht. Ich halte meine Zusagen ein. Sie sagten, es wäre gesundheitlich gewinnbringend,  wenn Du diese Teemischung auch zuhause trinken könntest. Wir sind dabei eine große Menge davon zu trocknen, speziell für Deine Leute, die Probleme haben mit der Lunge. Eine Mischung für die Lunge und eine Mischung für den ganzen Körper mit Himalaya-Kräutern, die dem Körper sehr viel Kraft geben zum Atmen.

Geben Sie mir Bescheid, wenn Sie  und Ihre Leute Interesse haben. Wir werden das Cargo nach Übersee im Januar 2024 veranlassen können…

Soweit die Email von Lakphar. Ihr weißt, dass Nepalesen kein Weihnachten feiern.  Aber für mich ist es die Weihnachtsbotschaft aus dem Himalaya. Ich freue mich sehr.

In diesem Sinne Euch allen eine schöne Adventswoche.

 

COPD so kommen wir am besten durch die Bruthitze

Hohe Temperaturen sind zunächst mal positiv bei Lungenerkrankungen, denn die Adern in der Lunge weiten sich, wir bekommen besser Luft als bei Kälte. Wer bei Hitze die Nasenatmung gut trainiert hat, ist im großen Vorteil. Denn er nutzt seine Nase als Filter, Staub und Allergene bleiben an den feinen Flimmerhärchen kleben, beim nächsten Nasenschnäuzen werden sie dann wieder hinaus geschleudert und er nutzt den Bauch als großes Luftreservoir.

 

Wichtiges Therapeutikum

Mund geschlossen halten und zur Nasen- und Bauchatmung übergehen. Könnte ein sinnvolles Therapeutikum sein ab heute Nachmittag und in den nächsten Tagen. Die Luft wird zunehmend schwüler, die Luftfeuchtigkeit steigt, die Sauerstoffmoleküle in der Luft nehmen ab. Um einigermaßen gut durchatmen zu können, Mund geschlossen halten,  durch die Nase einatmen und mindestens 8 bis 10 Sekunden wieder über die Nase ausatmen. Bei dieser Ausatemlänge atmen wir genügend Kohlendioxyd ab, um wieder fähig zu sein, Sauerstoff aufnehmen zu können beim nächsten Einatemzug. So lange ausatmen, bis das Gefühl aufkommt, es geht nicht mehr und ihr das Gefühl habt, unbedingt wieder einatmen zu müssen. 

 

Renate fragt dieser Tage in der Gruppe:

„Ein normaler Mensch hat ein Lungenvolumen von 2 bis 3 Litern, warum schafft man bei einem Emphysem nicht, den Rest der Lunge zu nutzen? Ein Spitzensportler hat 6 bis 8 und ein Apnoetaucher sogar 10 Liter“.

 

Was Renate anspricht, sind die Emphyseme, Überblähungen, die sich bei einem Raucher meist im oberen Teil der Lunge bilden, in den Lungenspitzen. Dort können sowieso nur 25% der Einatemluft gespeichert werden. Tiefer dagegen, in der Lungenbasis, passen 75% der Luft, die wir einatmen, dort sind bei den meisten Rauchern auch keine Emphyseme. Im unteren Teil der Lunge können wir diese Luft sammeln, egal ob gesund oder krank. Denn die meisten wissen überhaupt nicht, dass dieser Teil bei der flachen Atmung, die die Menschen haben, nicht genutzt werden. Und genau diesen ungenutzt


en Luftraum macht sich der Spitzensportler und Apnoetaucher zunutze. Je mehr geübt und trainiert wird, umso größer kann sich die Lunge ausdehnen, umso mehr kann Luft aufgenommen werden, die das Zwerchfell tief nach unten drücken.

 

P.S.:

Nach 8 Jahren Training habe ich das normale Atmen über den Mund verlernt. Ich atme ausschließlich über die Nase ein und aus und kenne keine Luftnot trotz COPD 3 mit Emphysem. Jeder kann es lernen. Es ist kein Hexenwerk!

 

Tipps für Bewegungsmuffler

Stubenhocker sollten besonders auf ihre Füße und Beine achten, denn sie schwellen bei diesem schweißtreibenen Wetter schnell an. Wenn sich die Beine bleischwer anfühlen, dann erst recht bewegen, das ist die wirkungsvollste Medizin. Oedeme erst gar nicht entstehen lassen. Wenn doch, es gibt nützliche Übungen und Venengymnastik im Sitzen als Lymphdrainage do-it-yourself sozusagen, Google hilft weiter.

 

Quelle:

Aus meinem Buch „1000 Tage ohne COPD“

 

https://www.amazon.de/1000-Tage-ohne-Heike-Nocker-Bayer/dp/B09WHSH5VQ/ref=asc_df_B09WHS https://www.amazon.de/1000-Tage-ohne-Heike-Nocker-Bayer/dp/B09WHSH5VQ/ref=asc_df_B09WHSH5VQH5VQ

 

TCM Medizin bei COPD


Trotz COPD gut durch den Herbst kommen

Mediziner warnen uns vor. Sie erwarten eine größere Erkältungs- und Grippewelle in diesem Jahr. Geschuldet dem Lockdown durch die Corona Pandemie im vergangenen Jahr. Doch zunehmende tropfende  Schniefnasen und Hustenattacken, sei alles ganz normal, beruhigt uns die Ärzteschaft. COPD Betroffene aus dem Kreis aller Lungenerkrankten sollten es als Signal begreifen. Lockdowns und Bewegungsmangel haben das Immunsystem zusätzlich geschwächt. Dem nasskalten Infektionswetter in der dunklen Jahreszeit lässt sich nicht so leicht entkommen. Einige haben besonders viel Glück.

Vorbeugen mit der 100 Tage Lungenkur
Rhodiola Crenulata, die tibetische Heilpflanze, zeigt in diesen Tagen den ersten Mitgliedern aus dem Kreis der Probandinnen und Probanden seine gefäßerweiternde Wirkung. Eine einzige Tablette täglich additiv zu den COPD Medikamenten, 500 mg des wunderwirkenden Rohstoffs, sind die lindernde  Dosierung und Zusammensetzung aus der asiatischen Studie, die entzündliche Prozesse der Lunge minimieren und sogar ganz stoppen. Bergbewohner aus dem tibetischen 4500 Meter hoch gelegenen Plateau ernten die dortige Rosenwurz-Unterart, um  Tee gegen Atemnot zu trinken durch die dortige sauerstoffarme Höhenluft. Nebenwirkungen sind aus der asiatischen Studie bei den COPD Patienten keine bekannt.

Schulmedizin entdeckt den heilenden Rohstoff, der nichts mir Rhodiola Rosea zu tun hat
Interessanterweise hat die für ihre Lungenforschung renommierte Giessener Universitätsklinik genau mit dieser Rhodiola Crenulata Heilpflanze  an der Krankheit „Lungenhochdruck“ geforscht. Die seinerzeit verantwortliche Wissenschaftlerin ist die Pneumologin, die zufälligerweise auch die Autorin behandelt. Mit großem Interesse verfolgt sie unsere Studienreihe, die vorerst bis Ende Oktober verlängert worden ist. Wer also noch Interesse hat, kann bei der Autorin dieses Beitrages Infomaterial anfordern und/ oder ihr eine Email  schreiben: heikebayer1@web.de. 

Bewegung ist trotzdem wichtig: 5 Minuten Aktivität vor dem Aufstehen zahlt sich aus
Bettdecke zurückschlagen, Beine ausstrecken und ein bis 2 Bücher auf die Füße legen. Mit diesem Gewicht die gestreckten Beine nur um die 20 cm anheben, nicht anwinkeln. Schön gerade halten. Der Bauch muss richtig weh tun. So lange wie irgend  möglich die Spannung halten. Dann loslassen. Optimal, wer 20 mal hintereinander diese Übung schafft. Wer keinen Muskelkater hat am nächsten Tag, macht einiges falsch. Wer sich über seinen Muskelkater hinwegsetzt, und 6 Monate lang jeden Morgen seine Bauchmuskeln so trainiert, wird mit einem wunderbar flachen und festen Sixpack belohnt. 

 

COPD Risikopatienten bevorzugt mit AstraZenica geimpft

Mein AstraZeneca Impfreport vom 14. März 2021 
Ein kleiner Pieks  - ein  großer Staatsakt
Sonntagabend 20.35. Start in das 2 Kilometer entfernte Impfzentrum. Gut ausgeschilderte Verkehrsschilder lotsen mich durch die Stadt. Am Rand eines Gewerbegebietes fahre ich geradewegs auf das hell erleuchtete  Covid -19 Impfzentrum zu. Schon seltsam. Noch vor 2 Jahren habe ich dort Sessel gekauft.  Monate später ging das ehemalige  Möbelhaus in Konkurs.
Der Parkplatz ist  gut gefüllt, aber nicht  proppenvoll. Als ich aus dem Auto aussteige,  orientiere ich mich  an der  Horde maskierter  Impfwilliger, die im Schrittempo in gebotenem Abstand auf den Eingang zusteuern. 

Erster Akt  - Willkommenszeremonie  
Es geht an Sicherheitsbeamten  mit hell erleuchteten Westen vorbei. Am Eingang  zur  Lobby begrüßen mich zwei sympathische Mitarbeiterinnen des Impfzentrums. Bin ich impfberechtigt? Sie bitten um meine  mitgebrachten Unterlagen. Impfterminbestätigung, Anamnese, Aufklärungsgespräch, alles vorhanden und komplett. „Jetzt messe ich noch ihre Temperatur und dann können Sie in die erste Wartezone gehen.“ Mit dieser  freundlichen Bitte biete ich ihr die Stirn, im wahrsten Sinne des Wortes. Wenige Sekunden später gibt sie  grünes Licht „Okay, in Ordnung, der Nächste, bitte!“ 
Ich folge den rot schraffierten Pfeilen auf dem Fussboden. Es geht immer 
geradeaus, bis ein übergroßer Wartebereich  auftaucht. Aufgeteilt in 7 Arztkabinen.  Erinnert  ein wenig an die Eincheckschalter  am Flughafen.
Impfberatungsszenario  
Hinter den Banderolen nehmen mich zwei weitere Assistentinnen in Empfang, checken nochmals meine Papiere  und bitten mich vor  Kabine 6 auf den Arzt zu warten.  Keine 10 Minuten später  ist es soweit. Hinter Plexiglas schiebe ich dem Mediziner  meinen Impfpass, den ärztlichen Nachweis  der COPD und meine ausgefüllten Impf- Dokumente durch den vorgesehenen Schlitz. Er rückt seine Brille zurecht und vertieft sich in den von mir ausgefüllten  
Anamnesefragebogen. Er hinterfragt das Stadium meiner COPD, die Medikamente, und  aktuelle Symptome wie  Infekte und Husten. Mein Kopfschütteln auf seine Fragen scheint ihn etwas zu irritieren:  „Haben Sie mitbekommen, dass der Impfstoff, den sie heute bekommen, in der Kritik ist?“ Er legt seine Brille zur Seite und schaut mir ins Gesicht. „Ja, nehme ich in Kauf, für mich als Risikopatientin ist es weitaus gefährlicher,  dem Corona Virus zum Opfer zu fallen. Er nickt und ergänzt „Und wir Ärzte beobachten, dass ältere Menschen ab 40 AstraZeneca relativ gut vertragen, Bei jüngeren, 30 und jünger,  geht die Impfung teils mit heftigen Impfreaktionen und Nebenwirkungen einher. Schwere Grippesymptome, Schüttelforst und Fieber, manche liegen sogar 2 Tage flach. Haben Sie noch weitere Fragen an mich?“ Nein“. Jetzt kommt die Impfung, denke ich mir. Weit gefehlt. Hatte vergessen, dass ich in Deutschland geimpft werde. Von der Wiege bis zu Bahre, Formulare….
Datenschutzszenario
Das entsprechende Formular des Datenschutzblattes schiebt er durch den Schlitz unterhalb des Plexiglas zusammen mit meinem Impfausweis. „Bitte füllen sie  das gegenüber im Wartebereich 2 aus“, weist er mich an. „ Und das Impfen?,hake ich nach. „Das passiert danach in der Impfschleuse.“ Ich bedanke mich artig für  die Beratung  und suche nach dem Ausgang. Die Wanduhr zeigt mir, dass weitere 15 Minuten vergangen sind. Ohjeh. Wie lange mag  das wohl bei denen dauern, die berechtigte Fragen haben, weil sie schwer krank sind?

Zweiter Akt - Impfbürokratie nach Vorschrift   
An einem der vielen Stehtischen fülle ich die Datenschutzverordnung aus, in der nochmals Notfallkontaktperson und Hausarzt hinterfragt werden.  Außerdem ist die Krankenkasse einzutragen, sollten Komplikationen auftreten. Noch während ich schreibe, höre ich  von der Seite eine Impfhelferin zu mir sagen: 
„Sie kriegen AstraZenecea, gehen Sie bitte gleich in Impfschleuse 5, direkt um die Ecke“. Mein Dankeschön  kaum abwartend eilt sie schon zum nächsten wartenden Impfling.

3. Akt Das Impfszenario 
Kurz vor Impfschleuse 5, kommt eine junge Ärztin mir entgegen und bittet mich in die Impfkabine. „Nehmen Sie Platz. Haben sie ihre Unterlagen?“, und streckt die Hand aus. Papierübergabe wie in alten Zeiten, ohne Plexiglas face to face. Wie in alten Zeiten.Aber auch typsich deutsch:  Keine Spritze ohne Daten. Vor dem Pieks wird der Computer  gefüttert mit meinen persönlichen Angaben und der medizinischen Indikation als Risikopatientin. Dann ist es wirklich soweit. Sie legt Spritze und Desinfektion bereit und fragt , ob noch etwas Besonderes für die Impfung zu beachten wäre, Als ich verneine  bittet sie mich, den Arm frei zu machen. Sie desinfiziert. Die kühlen Sprühstösse sind  angenehm. Dann setzt sie den Pieks. Den Stich aus der  superdünnen Nadel nehme ich kaum wahr. „So, das wars“, sagt die Ärztin und verpasst der Einstichstelle noch  klitzekleines Pflaster. „Bleiben Sie bitte noch eine Viertelstunde zur Beobachtung im Wartebereich 3 und dann dürfen sie gehen“ Nach ihren Abschiedsworten mache ich mich auf zum Ausgang.
 
Schlussakt Checkout 
Punkt 21.30. Mit Blick auf die Wanduhr bin ich in Aufbruchstimmung. Die  Sachbearbeiterin hinter dem Schalter  schaut kurz zu mir auf. Noch bevor sie mich ansprechen kann, komme ich ihrer Frage zuvor: „Mir geht es gut, darf ich jetzt gehen?“ Sie nimmt meine Papiere in Augenschein, bestätigt die AstraZeneca Impfung mit einem kleinen Aufkleber in meinem Impfausweis, händigt mir diesen zusammen  mit  Terminzettel für die Zweitimpfung am 16. Mai um die gleiche Zeit aus. Als ich nach Hause komme, ahne ich noch nicht, dass dieser Sonntag der vorerst letzte Tag des Astra Zeneca Impfstoffes sein wird. 
 
Ein Staatsakt wird zum Drama
Montagmorgen, 16. März 2021. Ich fühle mich gut. Keine Impfreaktionen, nichts Auffälliges und Außergewöhnliches. Noch nicht mal Muskelziehen im geimpften Oberarm. Ein wenig Demut überfällt mich.Was für eine Freude, dass ich geimpft bin und mein Immunsystem das alles so gut annimmt. Am Nachmittag dann der donnernde Paukenschlag.  Gesundheitsminister Jens Spahn verkündet das vorzeitige Ende der Impfung mit AstraZeneca. Von Millionen Geimpfter sind 7 Fälle mit Blutgerinnsel in Hirnvenen bekannt geworden. Nach vielen europäischen Ländern ist auch in Deutschland die  Impfung aufgrund der  Empfehlung des Paul Ehrlich Institutes ausgesetzt worden. Eine Katastrophe für unser Land, das bei der Impfquote bislang weit hinter anderen Nationen zurückliegt. Niemand weiß, ob und wie es weitergeht. Meine Meinung hat sich nicht verändert. Die Gefahr an Covid-19 zu erkranken., wiegt schwerer für mich als das Risiko an Nebenwirkungen von AstraZeneca lebensgefährlich zu erkranken oder zu sterben.

1000 Tage ohne COPD

Einen schoenen Guten Tag  in die Truppe.

Habe heute abend um 20.35 meinen  ersten Impftermin mit Astra Zeneca. Ziemlich  flott lief alles. Hatte mich erst vor 3 Wochen als Risikopatientin  registrieren lassen. "Easy going" deshalb heute. Werde am  Nachmittag nur einen laengeren Spaziergang machen. Ausgeruht und entspannt sein, denke ich ist wichtig. Werde mal einige Bilder hier in der Gruppe Online posten und meine Emotionen.

Trotz COPD gegen alle Infektionen


Eine Laudatio auf Zink, den täglichen Infektbekämpfer 
Als COPD Erkrankte nehme ich jeden Tag eine 25mg  Zinktablette. Seit mehr als 5 Jahren. Der Grund? Eine Abwehrbarriere bauen.  Es gibt einen Zusammenhang gibt zwischen COPD und Zinkmangel. Infektfrei bleiben, ist das Wichtigste bei COPD. Jeder Rückfall bedeutet eine Verschlechterung der COPD und das Risiko einer Exazerbation.

Zink hilft bei schweren kortikoidhaltigen COPD Medikamenten
Die Folgen sind sichtbar. Viele COPD Patienten haben Probleme mit trockener Mundschleimheit, Zahnfleisch, schlechten Zähnen und fahler Haut. Kortisonhaltige Pharmapräparate und Sprays hinterlassen ihre nebenwirkungsreichen Spuren.

Tausendsassa Zink
Für Molekularmediziner ist Zink  das wichtigste Immun Spurenelement. Zink zählt zu den essenziellen Spurenelementen, der Vitalstoff  ist in mehr als 300 Enzymen enthalten, ein sehr starkes Antioxidans. Zink hilft auch bei der Wundheilung ( Zinksalbe). Zink hilft beim Aufbau neuer Zellen und beim Zellwachstum neuer Immunzellen, um Krankheitserreger vernichten zu können. 

Zink repariert Immunzellen 
Am Nutrition and Metabolism Center im kalifornischen Oakland konnte in einer Studie nachgewiesen werden, das Zink das Erbgut der weißen Blutkörperchen stabilisiert. Dies wurde in Laboranalysen im Blut der Studienteilnehmer nachgewiesen.  Genauer; das Erbgut der Lymphozyten ( B-Zellen, T-Zellen, Killerzellen), der Monozyten ( daraus entstehen die Makrophagen, Fresszellen ),  und der Granulozyten, die Krankheitserreger direkt angreifen.
 
Zinklieferanten auf den Speiseplan bringen
Fleisch,  Milch, Käse, Gemüse Pilze, Sesam, Mohn und Nüsse. Vegetarier leiden oft an Zinkmangel, weil der Körper das so wichtige Spurenelement schlechter aufnehmen kann als aus tierischen Lebensmitteln.  

Wenn ein Infekt in der Luft liegt
Und der COPD Erkrankte das Gefühl hat, dass eine Erkältung, Grippe und Infekt bereits angreift, dann empfiehlt der Molekularmediziner: 10 mg Zink alle 2 Stunden plus 1000 mg Vitamin C.

Sturm und RegenDas Wetter bleibt eine Herausforderung übers Wochenende hinausDie Heizung läuft immer noch auf Hochtouren. Wer es sich im kuschlig warmen Zuhause gemütlich machen will, sollte an Einiges denken. Die Raumluft sollte nicht zu trocken sein. Das mögen unsere Bronchien und Lungen gar nicht. Unter der Nasenschleimhaut befindet sich das „nasenassoziierte lymphatischen Gewebe“, kurz H.A.L.T. Eine Abwehrarmada, aus der B- Zellen passgenaue Antikörper auf Krankheitserreger abfeuern und T-Zellen mit ihren Rezeptoren anrücken, um Eindringlinge abzuschleppen. Killerzellen fressen alles an, was nicht in die Nase gehört. Es funktioniert aber nur dann, wenn die Nase feucht ist.Ein wenig Subtropenklima tut gutDie Nase sollte keinesfalls austrocknen. Es ist hinlänglich bekannt, dass Erkältungs- und Grippeviren sich besonders in trockener Luft ausbreiten. Denn ohne Nasensekret fliegen Pollen, Staub, Viren, Pilze und Keime direkt in den Rachen und in die Lunge. Wer nur über die Nase ein-und ausatmet, hat auch immunologisch bei der Nase viele Vorteile. Um Nasenspray oder Nasenspülung muss er sich nie mehr kümmern. Das Raumklima kann jeder mit etwas mehr Feuchtigkeit anreichern. Schälchen mit Wasser aufzustellen, am besten in der Nähe von Heizungen. Infektvorbeugung Mediziner empfehlen sehr viel Flüssigkeit, bis zu 1,5 Liter pro Tag trinken. Für ausreichend und guten Schlaf sorgen. Nicht selten ist das ein Problem für COPD Erkrankte. Schlaf und Immunsystem hängen zusammen. Dies hat Dr. Sheldon Cohen vom Department of Psychology der Universität Pittsburgh in Untersuchungen herausgefunden. Alle Probanden, die weniger als 7 Stunden geschlafen hatten, bekamen drei mal häufiger Erkältungen als diejenigen mit mehr als 8 Stunden. Während wir schlafen, entsorgen die Selbstheilungskräfte des Körpers Schlacken wie Kalk und Krankheitserreger.Lasst es Euch gut gehen. Vielleicht macht der Frühlingsanfang in einer Woche seinem Namen alle Ehre. In diesem Sinne ein schönes Wochenende.

Sturm und Regen
Das Wetter bleibt eine Herausforderung übers Wochenende hinaus
Die Heizung läuft immer noch auf Hochtouren. Wer es sich im kuschlig warmen Zuhause gemütlich machen will, sollte an Einiges denken. Die Raumluft sollte nicht zu trocken sein. Das mögen unsere Bronchien und Lungen gar nicht. Unter der Nasenschleimhaut befindet sich das „nasenassoziierte lymphatischen Gewebe“, kurz H.A.L.T.  Eine Abwehrarmada, aus der  B- Zellen passgenaue Antikörper auf Krankheitserreger abfeuern und T-Zellen mit ihren Rezeptoren anrücken, um Eindringlinge abzuschleppen. Killerzellen fressen alles an, was nicht in die Nase gehört. Es funktioniert aber nur dann, wenn die Nase feucht ist.

Ein wenig Subtropenklima tut gut
Die Nase sollte keinesfalls austrocknen. Es ist hinlänglich bekannt, dass Erkältungs- und Grippeviren sich besonders in trockener Luft ausbreiten. Denn ohne Nasensekret fliegen Pollen, Staub, Viren, Pilze und Keime direkt in den Rachen und in die Lunge. Wer nur über die Nase ein-und ausatmet, hat auch immunologisch bei der Nase viele Vorteile. Um Nasenspray oder Nasenspülung muss er sich nie mehr kümmern. Das Raumklima kann jeder mit etwas mehr  Feuchtigkeit anreichern. Schälchen mit Wasser aufzustellen, am besten in der Nähe von Heizungen. 

Infektvorbeugung 
Mediziner empfehlen sehr viel Flüssigkeit, bis zu 1,5 Liter pro Tag trinken. Für ausreichend und guten Schlaf sorgen. Nicht selten ist das ein Problem für COPD Erkrankte. Schlaf und Immunsystem hängen zusammen. Dies hat  Dr. Sheldon Cohen vom Department of Psychology der Universität Pittsburgh in Untersuchungen herausgefunden. Alle Probanden, die weniger  als 7 Stunden geschlafen hatten, bekamen drei mal häufiger Erkältungen als diejenigen mit mehr  als 8 Stunden. Während wir schlafen, entsorgen die Selbstheilungskräfte des Körpers Schlacken wie Kalk und Krankheitserreger.

Lasst es Euch gut gehen. Vielleicht macht der Frühlingsanfang in einer Woche seinem Namen alle Ehre. In diesem Sinne ein schönes Wochenende.

Viele Krankheiten, eine Grossbaustelle, das ist COPD


Das mysteriöse Fatigue Syndrom bei COPD
Schon morgens nach dem Aufstehen bleiern müde? Total erschöpft?  Nur 2 bis 3 Stunden am Stück geschlafen? Keine Lust zu gar nichts. Freude am Leben fehlt? Der Alltag ist ein großer Kraftakt? Energiereserven sind aufgebraucht? Nicht mehr so belastbar ? Stimmungsschwankungen und Depressionen? 
Wer einiges bejahen kann, sollte dies nicht auf sich beruhren lassen. Es könnte sich um die noch wenig erforschte Begleiterkrankung Fatigue handeln. Benannt nach dem Französischen Fatigue, was so viel wie müde und erschöpft heißt. Lange galt  die medizinische Lehrmeinung, dass sich das Fatigue Syndrom  meist im Zusammenhang mit  Krebspatienten zu beobachteten ist. Der österreichische Lungeninformationsdienst hat sich näher damit  auseinandergesetzt. Und beobachtet die Fatigue Erkenntnisse bei COPD.   

Fatigue Forschung steckt noch in den Kinderschuhen
Niederländische Wissenschaftler  sind dabei, innerhalb der COPD Patienten untersuchen zu lassen. Antriebsstörung, Mangel an Motivation, Müdigkeit, Energiemangel, gesteigertes Ruhebedürfnis, reduzierte körperliche Belastbarkeit, gestörtes Schlafverhalten und Konzentrationsstörungen. Ein gewaltiger Symptomkomplex gilt es  mit  Studien voranzutreiben. Damit gezielt Therapien mit Medikamenten entwickelt werden können. 

Das Erschöpfungssyndrom entwickelt sich schleichend
COPD ist multimorbid, betrifft  alle Organe und ist chronisch. Lebenslang mit ihr leben. Begleitsymptome wie Fatigue zehren an den Energieressourcen des Körpers. Sie belasten  die stark geschwächte Lunge. Selbst kleinste Anstrengungen sind ein Kraftakt für den Organismus, den Sauerstofftransport bis in die kleinsten Zellen hinein sicherzustellen und Kohlendioxid abzuführen. Revitalisierung ist notwendig. 

Die Methoden  der Schul und Hochleistungsmedizin für die Diagnostik einsetzen. 
Organische Ursachen unbedingt abklären lassen Um eine Anämie, Schilddrüsenerkrankung, oder eine Schlafapnoe auszuschließen. Beim Fatigue Syndrom führen bereits einfache Aktivitäten wie Zähneputzen und Kochen zu unverhältnismäßigen Erschöpfungszuständen.  Auch wurde das Fatigue Syndrom bei Patienten, die zusätzlich an einem Reizdarm leiden, beobachtet. Ob diese Beschwerden über eine spezielle Ernährungstherapie verbessert werden können, ist ebenso noch wenig erforscht. Das Fatigue Syndrom darf nicht mit dem chronischen Fatigue Syndrom ( DFS) verwechselt werden . Hierbei handelt es sich um eine eigenständige Erkrankung neurologische Erkrankung.  

Wirksame Therapien zur Verbesserung der Fatigue durch Body-Mind Medizin 
Dieser moderne Therapieansatz kommt aus den USA. Es ist keine Akutmedizin, sondern setzt auf nachhaltigen Trainingseffekt. Dr. Anna Paul, die am Knappschaftskrankenhaus in Essen mit Body-Mind Medizin behandelt, erklärt: „Wenn Muskel schmerzen, verkrampfen und auf Nerven drücken, verschreibt  die konservative Schulmedizin Schmerztabletten“. Die Body-Mind Medizin geht tiefer, sucht nach der  Ursache, minimiert den Schmerz und versucht mit sanften nicht-medikamentösen Therapien zu behandeln. Um den Schmerz nicht chronisch werden zu lassen. Das geht nicht im Hauruck Verfahren, sondern passiert über einen längeren Therapieplan und nachhaltig.  Der Patient muss mithelfen. Behandlungen werden so kombiniert,  dass sie sich für  Körper, Seele und Geist wie ein Mosaik zusammenfügen.

Die Deutsche Fatigue Gesellschaft d.V. (DFaG) ist eine gute Informationsquelle
Für den Alltag empfiehlt sie chronisch Erkrankten  mit COPD und Fatigue Syndrom sich 2 bis 3 mal pro Woche auszupowern mit Ausdauer und oder Krafttraining, je nach individueller Möglichkeite. Geeignete Sportarten  sind solche, bei denen man sich nur moderat anstrengen muss wie Nordic Walking, Fahrradfahren, Yoga, Tai-Chi. Qi-Gong, Atemübungen, Meditation, Autogenes Training und  Musiktherapie. Ausserdem empfiehlt sie mehr Ruhepausen am Tag einzulegen.  

Wer mehr wissen möchte, wendet sich direkt an die DFaG 
Deutsche Fatigue Gesellschaft e.V., ( DFaG), Maria Hilf Stra.15, 50677 Köln. 
Telefonischer Kontakt:  0221/9311596
info@deutsche-fatigue-gesellschaft.de  
Ausserdem beim Verein Fatigatio e.V.  Tel.: 030 31018890.

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Wettertipp der Woche – Lungenkur in der Natur
Zum Belüften und Reinigen unserer Lungen erwarten wir optimale Luftmassen, die sauber und klar, wenig ozon- und schadstoffbelastet sind  und sauerstoffreich.
Dazu eine Mischung aus Wolken und Regen.  Zur Wochenmitte stehen die Zeichen  auf Sturm. Aber die gute Nachricht: Es wird weder zu kalt noch zu warm, sogar wieder milder mit bis zu 15 Grad Celsius. 


Biometeorologische Situation 8. – 15. März 2021
Ein  lungenfreundliches Klima stellt sich ein,  wer zudem auf Pollen reagiert, kann aufatmen. Der eine oder andere Regenschauer wäscht die Blüten aus der Luft, Allergiker können aufatmen.  Zusätzliche Hustenreize, ausgelöst durch Haselnusssträucher und Pappeln wird es kaum geben. Auch ist die Konzentration von Erlen und Weiden schwach bis mäßig. 

Astronomische Lichtblicke
Vollmond ist vorüber, Der Mond verliert an Leuchtkraft. Der Tag bricht an um viertel vor sieben und dämmert um 18.10. Jeder Tag wird ca. 4 Minuten länger sein als der vorherige. Mit großen Schritten geht’s auf den kalendarischen Frühling zu.
In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gute Woche, wo immer ihr sie verbringt. 

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Mein COPD MEMORANDUM  

Faktum 2021:  80 Prozent aller Deutschen  atmen falsch
COPD Betroffene und Asthmatiker sollten es richtig trainieren.
Sie atmen zu schnell, sie atmen zu viel, sie atmen zu flach.
Sie sind ständig außer Puste, jeder Schritt ist ein Meilenstein, Treppensteigen ein Kraftakt.

Mache den Selbsttest
Atmest Du ständig oder manchmal über den Mund ein und aus?
Nimmst Du tiefere Atemzüge, wenn Du Dich bückst oder anstrengst?
Seufzt Du des öfteren?
Sind Deine Adern am Hals angespannt?
Schnürt es Dir den Hals zu, wenn Du Dich viel bewegst?
Nimmst Du tiefe Atemzüge, bevor Du sprichst?
Stehst und sitzt Du mit eingefallenem Brustkorb und krummen Rücken?
Ziehst Du die Schultern hoch beim Atmen?
Hebt und senkt sich beim Atmen Dein Brustkorb?

Wenn Du überwiegend bejahst, dann ist es Zeit zur Veränderung…

Ideales Ausgangswetter
Optimale Bedingungen, um Sauerstoff zu tanken und Lunge zu belüften
Es ist kalt, aber der Luftdruck ist hoch, liegt bei 1025 Hectopascal, die relative Luftfeuchte ist äußerst gering, die Moleküle sind dicht in der sauerstoffreichen Luft
Für März ist die Atmosphäre normal temperiert. Celsiusgrade  liegen bei  bei knapp unter und über 10 Grad.

Habt eine angenehmen Sonntag und einen guten Start in die lungenmoderate  Wetterwoche
gesuender atmen trotz COPD, gesuender leben  trotz COPD, gesuender bewegen trotz COPD, gesuender aktiv sein trotz COPD, trotz COPD Sport treiben, 

COPD welche Medikamente

COPD Medikationsplan im Visier
Liegt es an der wärmeren Jahreszeit, am Bedürfnis eines Frühjahrsputzes, und oder an der Sehnsucht nach Aufbruchstimmung in schwierigen Zeiten? Ich habe seit einiger Zeit das Gefühl, dass viel mehr COPD Betroffene sich aufbäumen. Noch engagierter und aktiver mit ihrer Krankheit umgehen. Detailliert durchforsten, was sie tagtäglich an Medikamenten einnehmen und viele Fragen stellen.  Das Vertrauen in Ärzte ist gut, aber in Anbetracht des unter Druck stehenden Gesundheitssystems unseres Landes  schadet ein wenig mehr an Selbstverantwortung nicht. 

Service der Apotheken-Umschau
Medikamente sollte nicht eigenständig reduziert oder abgesetzt werden. Ist allen bekannt. Nach einer Studie der Apotheken-Umschau lesen sich viele Patienten ihre Beipackzettel gar nicht erst durch. Sie begründen es damit, Angst zu haben, die Medikamente erst gar nicht erst einzunehmen, wenn sie die ellenlange Liste der Nebenwirkungen kennen würden. Dann also besser Rücksprache mit seinem  Arzt halten. Zur Wahrheit gehört auch, dass nicht wenige Ärzte unter Zeit-  und Termindruck arbeiten. Sie sind systembedingt überfordert. Der Patient ist zur Fallpauschale degradiert. Er kostet viel Zeit und Geld.  Nicht jeder Mediziner stimmt den Medikationsplan zusammen mit seinen Patienten ab und aktualisiert nach Laboranalysen, wenn erforderlich. Vergleichen, ob das neue Medikament des Kardiologen mit dem des Pneumologen harmoniert, kann jeder selbst.

Medikamente auf den Prüfstand bringen
Aus Chats ist bekannt, dass mittel- und schwergradige  COPD Patienten mindestens 2 Medikamente einnehmen. Wie steht es um die Wechselwirkungen? Betroffene können seit geraumer Zeit vorab selbst prüfen, of Arzneiwirkstoffe sich gegenseitig beeinflussen, aufheben oder verstärken. Dank des Online Portals der Apotheken-Umschau. Einfach zu bedienen und übersichtlich.  Per Klick sind sofort Wechselwirkungen und Verträglichkeiten überprüfbar. Ergänzend dazu  mit diesem Ergebnis den  Apotheker seines Vertrauens zu kontaktieren, der ja nach der Apothekenvertriebsordnung zur Beratung über Anwendung, Dauer und Dosierung und verpflichtet ist, macht Sinn.

Apotheken-umschau.de/Medikamente/Wechselwirkungscheck
Getestet habe ich die mir seinerzeit verordneten Medikamenten Spiriva und Berodual. Beide in die vorgesehenen Register eintragen und dann auf Start klicken zur Überprüfung. Das Ergebnis: Spiriva und Berodual behindern oder verstärken sich nicht in deren Wirkungsweisen. Bis zu 15 Medikamente lassen sich auf diese Weise in den Wechselwirkungen per Klick überprüfen. Schade, dass  Nebenwirkungen vergessen wurden. 

www. Nebenwirkungen.bund.de 
www.pei.de 
Es ist überhaupt schwierig, sich über Nebenwirkungen auf deutschen Webseiten zu informieren. Noch vor Corona war mir das Portal „nebenwirkungen.pei“ immer eine hilfreiche Stütze. Jetzt ist es offline, nicht mehr existent. Stattdessen werden vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM, und des Paul Ehrlich Institutes  Informationen über Nebenwirkungen an die Bevölkerung nicht mehr offiziell publiziert. Das Institut dreht den Spieß um. Die Patienten sind in der Bringschuld. Jeder  kann mit Adresse, konkreten Daten und persönlichen Angaben Nebenwirkungen melden. Viel unbürokratischer und transparenter geht es bei unseren Nachbarn in der Schweiz zu. Immer wieder gerne schaue ich mich auf deren Webseite um.

www. Pharmawiki.ch.
Das Portal ist unabhängig und spendenfinanziert.  Ist daher sehr informativ und kommt ohne Fake news aus. Wirkstoffe der Pharmapräparate sind farbig unterlegt, können angeklickt werden mit weiterführenden  Informationen und Nebenwirkungen. Im Selbsttest habe ich mich gut informiert über Berodual und Spiriva.  Einfach die Namen der Medikamente in die  Suchfunktion der Lupe eintragen. Fertig. Berodual und Co gehören zur Gruppe der Beta-2-Sympathamimetika. Die chemischen Wirkstoffe sind in zartblauer Farbe im deep link hinterlegt. Anklicken. Es erscheint Fenderol als Hauptbestandteil.  Nebenwirkungen des chemischen Arzneistoffs können sein: Husten, Zittern ( Tremor ), Herzrhythmusstörungen, Hypokaliämie, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen. Bei Spiriva Respimat und Spiolto ist einer der Hauptbestandteile der  chemische Wirkstoff  Tiotropium, ein  Anticholinerikum, das Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Heiserkeit, Mundtrockenheit, Schleimhautentzündung verursachen kann. 

Die Zukunft liegt in der Molekularmedizin und Epigenetik 
Noch immer fokussiert sich die Schulmedizin beim Behandlungsschema der COPD  ausschliesslich auf die traditionellen  Diagnostikverfahren wie Röntgen, Radiologie, CT, Lungenfunktionstest und BGA. Therapien bestehen darin, dem Körper chemische Stoffe zuzuführen, damit es ihm besser gehen soll. Die revolutionären Forschungserkenntnisse  der Mikronährstoffmedizin und orthomolekularen Erkenntnisse fließen noch nicht in das Behandlungskonzept der COPD ein. Doch das große Umdenken in Facharztpraxen und Krankenhäuser kommt so langsam in Gang. 

Wer wagt, kann mehr Lebensqualität gewinnen
Es braucht immer Exoten, die als Pioniere den Weg ebnen, um Erfahrungen und Erfolge nachzuweisen. Kurz nach meiner Diagnose hatte ich das große Glück, mit  Hilfe der Molekularmedizin und ihren spezialisierten Labortechniken die Mängel in den Analysen meines  Blutbildes aufzuspüren und therapieren zu lassen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in den Laborwerten.  Körpereigene Stoffe wie Amino- und Fettsäurestatus und Hormonspiegel untersuchen lassen. Sehr wichtig:  Das Substituieren  gehört in die Hände der  Molekularmediziner. 

Tipp: Hartnäckig sein
Wenn der Arzt willig ist, die Notwendigkeit der aufwändigen Laboruntersuchung bescheinigt, weil bei COPD eine „Multimorbidität“ vorliegt, bewilligt die Krankenkasse diese etwas aufwändigen Spezialests zu einem gewissen Teil. Ca. 40 Euro beträgt mein Eigenanteil der Blutkontrollmessung pro Jahr. Zahle gerne für ein Stück mehr an Gesundheit, das ich gewinne.

gesuender werden

1000 mamachtlangst, panik, Sauerstoff, Kohlendioxid
Gegen die Angst vor der Angst bei COPD

„Ich habe ein Emphysem und atme zu schnell, wenn ich keine Luft kriege,  dann geht gar  nichts mehr…ich musste den Rettungsdienst rufen… 

So oder  ähnlich schildern immer wieder Mitglieder in den digitalen COPD Selbsthilfegruppen den Beginn prekär dramatischer  Situationen und Atemnotlagen. Oft  sind es  neue Patienten mit ihren Erstdiagnosen. Was passiert im Organismus, wenn die Angst kommt, sich zur Panik steigert, der Blutdruck nach oben schnellt, und der Puls beschleunigt? Was raten Therapeuten, kann jeder im Vorfeld tun als vorbeugende Massnahme, damit sich die Hysterie gar  nicht erst aufbaut?  

Panik aus wissenschaftlicher Sicht
wird als oxidativen Stress  bezeichnet. Damit meinen  Ärzte, dass zuviel Sauerstoff eingeatmet und zuviel Kohlendioxid abgeatmet wird. Wir verlieren die Kontrolle über unseren Körper und über unseren Atem. Der Körper erkennt unser Problem. Er weiß, dass das Blut zuviel Kohlendioxid verliert. Er weiß aber auch,  dass er nur mit einer gewissen Menge Kohlendioxid in der Lage ist,  zu überleben und Sauerstoff  einzuatmen. Der Organismus legt also den Schalter um. Er aktiviert seine Schutzfunktion. Die Hyperventilation setzt ein, das „Überatmen“ als Barriere, um uns zu zwingen, nicht weiter Kohlendioxid zu verlieren. Der unter Stress stehende Patient fängt an zu hyperventilieren, glaubt zu ersticken, ringt panisch um Sauerstoff.  Anstelle in Ruhe zu versinken und CO2 abzuatmen, um wieder Sauerstoff einatmen zu können,  besteht  Lebensgefahr. Die Biochemie, die zugrunde liegt, ist unfassbar intelligent.

Wunderwerk Sauerstoffphänomen
Damit der Gasaustausch  funktioniert, muss der Körper die Balance zwischen Sauerstoff und Kohlendioxid halten. Das System kippt in die falsche Richtung, wenn der Patient hektisch und schnell atmet. Der Körper – wie oben beschrieben- verliert  Kohlendioxid. Mit  dem hektischen Einatmen verliert er soviel Kohlendioxid, dass der Körper  keinen Sauerstoff mehr aufnehmen kann. Der Patient droht zu ersticken. Dann beginnt der Körper zu reagieren und zu hyperventilieren, weil er kein CO2 mehr verlieren darf. Er will ja weiterleben.  Ein höchst sensibles System. Wer nicht mehr imstande ist zu steuern, das Blut im Körper zuviel Kohlendioxid enthält, bekommt Atemhilfen verordnet wie  NIV Masken.

Hilfreiche Unterstützung liegt in der Nasenatmung
Darüber habe ich  in den letzten Wochen viele Artikel  geschrieben. ( „Atme wie ein Baby“ und „Nasenatmung aus wissenschaftlicher Sicht“ ). Für viele COPD Erkrankte ist es schwer, sich darauf einzulassen, dass „weniger Sauerstoff mehr bringt“. Das ist aber das offene Geheimnis: Weniger ist mehr. Wer tiefe Heilatmung über die Nase und das Zwerchfell praktiziert, wird mehr Lebensqualität gewinnen. Körperzellen werden besser mit Sauerstoff versorgt und können besser  regenerieren. Eine von vielen Übungen,  Stress und Panik abzubauen habe ich bis heute verinnerlicht. Mein japanischer Atemtherapeut sagt dazu:

                    „Im  Atemfluss die Angst verlieren und meditieren“  
                  
Legen wir uns jeden Tag zu einer festgesetzten Zeit hin und lassen alle Gedanken ruhen. Ganz sanft durch die Nase einatmen, so dass keine Geräusche zu hören sind. Die Hände zur Faust ballen  und an den Körper legen. Die Daumen in die Handflächen  legen, genau in der Reihenfolge Zeige-,Mittel-,Ring- und den kleinen Finger. Darauf achten, dass es genau diese Reihenfolgeist. Die Augen schließen, die Zunge an den vorderen Gaumen legen und ganz langsam durch die Nase einatmen. Den Atemstoss  fliessen lassen, wi sind nur Beobachter. Den Atemstrang schicken wir durch den ganzen Körper, ohne Anspannung, bis wir spüren, dass unsere Fußsohlen zu glühen anfangen. Am Anfang ist die Atmung laut. Nach etwa 15 Minuten wird die Atmung immer feiner und leiser. Versuchen wir bis 200 Atemzüge zu zählen…
.
Wer diese Meditation intensiv einstudiert, wird vorher einschlafen
Noch nie habe ich geschafft, bis 200 zu zählen. Bin vorher in den Schlaf versunken. 
Die wissenschaftliche Atemtherapie lässt uns wissen, je feiner und tiefer die Atmung wird, umso besser revitalisieren sich Lunge, Herz Milz Leber und Niere. In der fernöstlichen Heilkunst der Zenmeister heisst es, wer diese Übung 1000 mal macht, wird mobiler und stärker.

copdinside aktuell, 1.maerz 2021

Zum Fruehlingsanfang heute, zumindest bei allen Meteorologen ist das so, bedanke ich mich mit einem weissen Flor aus niedlich ausschauenden Schneegloeckchen. Habe ich gestern auf meinem Sonntagsspaziergang entdeckt.
Gut gemacht, Wetterfroesche! 
Ihr wisst, was wir Lungenerkrankte brauchen. Sanfte Brisen mit  milder Luft, die uns bis zum kommenden Freitag  verwoehnen. Ein Genuss, sie zu inhalieren.

COPDinside

Der wissenschaftliche Aspekt der Nasenatmung
Über den Messenger kontaktieren mich gerne Weggefährten, ob ich hilfreiche Tipps kenne, wie sie das Ausatmen über die Nase besser hinkriegen können?! Das Einatmen über die Nase sei weniger  das Problem. Andere erzählen mir  mir, dass es sie irgendwie nicht hinkriegen bei längeren Wegstrecken  und beim Ausatmen nichts anderes als die Lippenbremse einfällt. Fangen wir mit Letzerem an. Die Lippenbremse mag eine Hilfe und eine  Erfindung unserer westlichen Schulmedizin sein. In fernöstlichen Medizinlehren, die das wissenschaftliche Atemstudium seit Jahrtausenden lehren, spielt sie keine Rolle. Sie bringt uns dem Ziel, mehr Sauerstoff für längere Strecken wie ein Gesunder zu haben,  nicht wirklich näher. Mit Lippenbremse sind lange Spaziergänge eine Tortur. Zumindest bei allen, die an mittel- und schwergradiger  COPD erkrankt sind.  

Der alles entscheidende Unterschied
Mit den denkbar schlechtesten Voraussetzungen von gerade mal 201Prozent FEV1 hat sich im Juli 2020 ein Gruppenmitglied auf meinen Weg gemacht. Sie bat mich, mit mir  in Kontakt bleiben zu dürfen. Selbstverständlich sicherte ich ihr das zu. Bis zu jenem Zeitpunkt bekam auch sie jährlich regelmässig  Antibiotika verordnet, weil sie von Infekten nicht verschont blieb. Dem Vorschlag, das Immunsystem zu stärken,  kam sie nach. Anfangs quälte sie sich auf dem Ergometer, Atemnot hielt sie ab, längere Zeit zu trainieren.  Trotzdem machte sie weiter. Tag für Tag  etwas länger. Es ging aufwärts. Dann der Rückfall. „Nichts wird besser“, schimpfte sie im Messenger.  „Kenne das Gefühl zu gut“, schrieb ich tröstend zurück und bat sie durchzuhalten. Einfach weiter machen. So wie Uwe  COPD treffend verglichen hat mit dem Filmhelden Forrest Gump. Einfach laufen. 
Und jetzt 7 Monate später schrieb sie freudig, dass  sie infektfrei durch den Wintergekommen sei und ihr FEV1 auf 26% gestiegen ist und sie täglich Kilometer auf dem Ergometer schaffe.

Der biochemische Aspekt der Nasenatmung
Den meisten Sauerstoff nimmt der Körper mit der Nasenatmung auf. Gut 10 % mehr. Die Sauerstoffversorgung wird besser. Nur über die Nase steht mir ein Helfershelfer zur Verfügung. Das Gas Stickstoffmonoxid. Ein Tausendsassa. Hochgefährlich und gleichzeitig lebensnotwendig. Noch nicht lange erforscht von der Wissenschaft.  
Erst durch dieses Gas,  das in den Nasennebenhöhlen bestimmte Enzyme bildet, wird der Sauerstoff in die Lungen transportiert. Dort angekommen, fördert es Lungenbläschen, welche mehr Sauerstoff ins Blut aufnehmen können. Stickstoffmonoxid beeinflusst die Blutplättchenfunktion, das Immunsystem und Nervensystem. Weiterhin spielt es eine wichtige Rolle in der Homeostase und der Mitochondrienfunktion. Es wird auch an anderen Stellen im Körper produziert, doch am meisten tragen die kleinen Mengen bei, die auf dem Weg durch die Nase in die Lunge transportiert werden. Deshalb setzen TCM Mediziner auf Nasenatmung

Ausserdem werden  Pollen, Bakterien, Krankheitskeime und Viren abgefangen in den feinen Flimmerhärchen der Nase. Der Körper kann sich besser gesund erhalten. Die Nase wärmt die eingeatmete Luft an und stimuliert überdies das Nervensystem. Wir werden ruhiger und ausgeglichener. 

Ohne Nasenatmung hat die mittel- und schwergradige COPD keine Chance
Treppen mühelos zu überwinden oder lange spazieren zu gehen, geht nur mit Nasenatmung.  Auch für längere Spaziergänge, besonders  wenn es dann noch in  leichte Steigungsstrecken übergeht,  braucht der Körper viel mehr Sauerstoff. Bei einem Gesunden kein Problem, bei der COPD Lunge eine große Schwierigkeit. Der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid ist im Ungleichgewicht, erst recht, wenn  über den halboffenen Mund geatmet wird.  Das ist ein Faktum. Es gibt keine andere Möglichkeit als über die Nasenatmung den Gasaustausch zu regulieren.  Deshalb der brutal anmutende  Tipp meiner Atemtherapeuten: „ Den Mund mit Heftpflaster diagonal verkleben“. Es ist und bleibt das beste Hilfsmittel und das Einzige. 

Die Nachteile der Mundatmung
Mundatmung setzt kein Stickstoffmonoxid frei. Es trifft die kalte Luft im Winter und oder die Pollenluft  auf die Körperpolizei der Mandeln und macht sich auf direktem Wege dann  weiter in die ungeschützten Bronchien und die Lungen. Infekt sind vorprogrmmiert.  Mundatmung während des Schlafes  kann zu Schnarchen und Schlafapnoe und zu Atemunterbrechungen führen. Obstruktive Schlafapnoe  steht im Verdacht, zu Herzversagen, Bluthochdruck und Alzheimer beizutragen. COPD Patienten können über den Mund viel weniger Sauerstoff einatmen, werden viel schneller kurzatmig, bei jeder Anstrengung  sind sie allgemein schneller erschöpft und müde. Wer mutig ist, zwingt seinen Körper auch während des Schlafes durch ein Heftpflaster den neuen Automatismus der Bauchatmung anzunehmen.

Vorteil des langen Ausatmens über die Nase
Verbrauchte Gase werden mit dem „verlängerten Ausatemzug“  ( mind. 4 Sekunden ) schneller aus dem Körper katapultiert. Der  Kohlendioxidgehalt des Blutes wird reduziert. Die Sauerstoffsättigung steigt. Das längere Ausatmen kostet Kraft. Die muss man aufbauen. Täglich. Die Übung mit der Kerze aus meinem Beitrag „Phänomen COPD“ übt die Bauchmuskulatur. Daran denken, dass das Zwerchfell unser stärkster Muskel ist. Man sollte solange Ausatmen bis man „ Lufthunger“ ( der Wunsch, endlich wieder atmen zu können ) verspürt. Durch das längere Ausatmen wird ein Druck auf die Lunge ausgelöst, das regt die Lungenbläschen an und löst einen neuen Atemzyklus aus. Das lange Ausatmen hat noch weitere positive Auswirkungen auf die inneren Organe wie Herz, Leber, Mild Niere. Dazu mehr im 2. Teil in der ersten Märzwoche 2021.

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F R U E H L I N G S S O N N E
MACHT   PAUSE
Uebers Wochenende hinaus wird eine Vielzahl von Lungenerkrankten durchatmen. Etwas kuehlere Meeresbrisen wehen zu uns. Das Wetter kehrt zur Normalitaet zurueck. Tiefdruckeinflusd sorgt fuer eine grosse Reinigung der Atmosphaere durch Regenschauer.

ALLE ATMEN AUF, DIE UEBER MUND ATMEN

Es wirbeln kaum noch Saharastaubkoernchen in der Luft. Auch ein Grosstel der Pollen werden in der feuchten Schauerluft ausgewaschen. Die Probleme fuer Asthmatiker und COPDler minimieren sich. 

GELEGENHEIT  F U E R   E I N E  KUR
Die Lunge wird es danken. Schaffen wir eine Wohlfuehloase. . Mildes Ostseeklima mag sie besonders gern
Stellen wir in allen Zimmern Schalen mit Salzwasser auf und inhalieren wir mit NaCL von 0,9 Prozent. So kann sich die Lunge tief bis in die Basis  reinigen. Wir koennen besser durchatmen.

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Phänomen COPD

Es gibt immer wieder Umstände und ungeklärte Fragen, die sich aus dem Kreis der COPD Erkrankten selbst entwickeln. Nur dort. Sie werden in keinem medizinischen Lehrbuch thematisiert und erklärt.
Aktuell chatten Mitglieder und diskutieren unter anderem  die hochspannende Frage: „Warum fällt es so leichter viele Kilometer am Stück auf dem Ergometer zu fahren als zu Fuß einige Schritte zu gehen?“

Des Rätsels Lösung bleibt im Verborgenen
Ähnliche Erfahrungen mache ich bis heute. Statt auf dem Ergometer bin ich normalerweise im Schwimmbad. Sobald ich ins Wasser eintauche und die ersten Schwimmbewegungen mache, ist sofort Luft und Power da. Anders beim Gehen  Es fällt schwerer in den Atemrhythmus zu kommen als beim Schwimmen. Allerdings gehört zur Wahrheit, dass dies nur in den ersten Minuten der Fall und sich dann schlagartig ändert. Schlüssige Antworten konnten Fachmediziner mir nicht geben.  Meine Hausärztin versucht das Phänomen mit  der Krankheit Arthrose zu vergleichen und zu erklären. Bekannt ist, dass jede Bewegung bei Arthrose schmerzt. Wer auf die Zähne beißt, sich überwindet und weiter geht, spürt den nachlassen Schmerz  Minuten später. Es ist die Bewegung, die wie ein Antrieb mit Gelenkschmiere  die Beine pusht. Plötzlich geht alles wie von selbst geht.   
Diese Erfahrungen kann ich nut bestätigen.  Die ersten 5 Minuten beim Gehen sind eine Tortur,  mal stärker mal weniger, je nach  Wetter. Je trockener die Luftmassen  umso leichter fällt das Atmen und Gehen.

Ergebnisse im Selbstversuch 
Habe herausgefunden,  dass es wenig damit zusammenhängt, ob ich im flachen oder ansteigenden Gelände unterwegs bin. Im Gegenteil. Auf einer leichten Steigungsstrecke komme ich noch schneller in die Gänge, klappt die Nasenatmung  besser. Beuge mich leicht nach vorn, lege die Kraft in die Oberschenkel, schließe den Mund, mache den ersten Schritt mit dem linken Fuß, atme dabei ein, zähle 1, und atme dann so lange aus, bis ich drei weitere Schritte gegangen bin ( Es hilft, leise die Sekunden mitzuzählen: eins und zwei und drei ) aus. Das Wichtigste beim Gehen ist, zu lernen, die Atemzüge mit den Schritten zu koordinieren. Am Anfang ist es besonders schwierig. Linker Fuß vor und einatmen, drei Schritte laut mitzählen eins, zwei und drei…und das solange üben, bis es in Fleisch und Blut übergeht. Es wird dauern, bis der Spaziergang so geschmeidig selbstverständlich aussieht wie bei Gesunden.
 

12 Monate durchhalten
Wer dranbleibt, jeden Tag die Lunge trainiert, bekommt mehr Lungenvolumen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Wenig besser wird die COPD oder stagniert, wenn die Bronchial- und Rippenmuskulatur  nur ein bis zweimal pro Woche bewegt wird. Tipp: Der Alltag kann in den Bewegungssport sehr gut integriert werden. Beim Einkaufen, wenn möglich, größere Strecken zu Fuß erledigen statt mit Bus und oder Auto. Ähnliches gilt für Wege zur Post, Bahn, etc. Ein Film und Fernsehabend lässt sich durchaus auch auf dem Ergometer sitzend erleben oder einem anderen Fitnessgerät. Bei spannenen Filmen erlebt ich mich schon auch mal dabei, meinen Nervenkitzel in die Pedalen zu hauen.

Weniger Luftnot durch Mastertraining
Die Ausatmungsmuskulatur lässt sich sehr gut trainieren. Ich sitze vor einem Tisch, auf dem ich ungefähr eine Handlänge von meinem Kopf entfernt eine Kerze anzünde. Ich achte darauf, dass die Flamme in Höhe meines Mundes liegt, spitze meinen Mund und blase vorsichtig gegen die Flamme. Die Kunst liegt darin, nur die Bauchatmung dazu zu benutzen .Die Flamme sollte nicht verlöschen, sondern sich nur im gleichmäßigen Luftstrom wegbiegen.  Ich atme so lange aus, bis alle Luft im Bauchraum „weggeatmet“ ist. Diese Übung täglich trainieren. Dabei  versuchen, jeden Tag die Kerze 5 cm weiter wegstellen. Wer es schon nach 4 Wochen geschafft hat, die Kerze, die in einem Meter Entfernung steht, wegzubiegen mit der Bauchatmung, ist auf dem besten Weg, Wegstrecken wie ein Gesunder zurückzulegen.

COPD aktuell, 22.2.2021

Sauerstoffsaettigung igung
M Y S T E R I U M    C O P D
Die chronische Krankheit COPD steckt voller Raetsel. Oft wirft sie mehr Fragen als Antworten auf. Wie beispielsweise hilfesuchende Mitglieder immer wieder Chats eroeffnen mit Fragen wie:

" In Ruhe habe ich eine Sauerstoffsaettigung von 97/98 und trotzdem habe ich akute Atemnot"

Wer sich aehnliche Fragen auch stellt, sollte sich beobachten. Atmen Sie mit halboffenem oder offenem Mund? Besonders, wenn sie aufstehen, zum Kuehlschrank gehen, sich buecken, aus dem untersten Fach  der Kommode etwas heraus holen? Fuenf Schritte durch  die Wohnung, und es fuehlt sich an wie nach einem Marathon? Sie  ringen nach Luft? Obwohl Sie gesprayt haben? Ist dem so? Sie bejahen? Willkommen im Club. Mir ging es genau so. COPD 4 mit  Emphysem und stets atemlos trotz Medikamenten. Das war 2015. Heute im Jahre 2021 kann ich helfen. 

S C H R I T  1  -  K L A P P E  Z U
Ab sofort den Mund geschlossen halten. Einfach starten und nicht gleich aufgeben. Lippen aufeinander pressen. Sie werden am Anfang scheitern. War bei mir auch so. Vor und bei allen Anstrengungen und allen Aktionen Mund nicht oeffnen. Auch bei den kleinsten Handbewegungen. Schon der Griff nach dem Kamm oder der Zahnbuerste oder dem Handy ist eine Muskelarbeit, die Sauerstoff erfordert. Der Koerper hat einen hochintelligenten biochemischen Haushalt. 
Er alleine dosiert und mischt das richtige Verhaeltnis zwischen Sauerstoff und Kohlendioxyd an. Er hat einen Speicher. Daraus laesst sich aber nur schoepfen, wenn der Mund geschlossen ist und ueber die Nase eingeatmet wird. Alles sehr gewoehnungsbeduerftig. Ich  weiss es nur zu gut. Es muss dann durch die Nase geatmet werfen, weil damit Stickstoff inhaliert wird, der noch viel wichtiger ist. An anderer Stelle habe ich darueber sehr viel geschrieben. 

S C H R I T T.   2  -  M E D I K A M E. N T
K O E R P E R
Jeder Leistungssportler weiss um die Not der Atemlosigkeit. Er kennt das Gegenmittel. Wenn dem Fussballer die Puste ausgeht nach einem Sprint, legt er die Haende vor Mund und Nase und atmet dort hinein. In seinem "Ausatemstoss" befindet sich die optimal gemischte Luft mit Sauerstoff und Kohlendioxyd. Einzig und allein der eigene Koerper hat diese Mischung dosiert. Kein Spray kann den Koerper ersetzen.
Den Selbsttest machen. Haende vor Gesicht und Nase legen, so als wollten sie beten  und in die kleine Hoehle in der Hand hinein- und ausatmen. 

N I C H T   A U F G E B E N
Der Koerper ist ein grosses Wunderwerk. Er hat einen Memoryeffekt. Irgendwann wird er den Mund wie selbstverstaendlich geschlossen halten. Sie koennen nicht ersticken. Die Nase ist immer da, selbst wenn sie verstopft ist. 
Mein japanischer Atemtherapeut hat mir seinerzeit mit  Heftpflaster  den Mund verklebt. Ich schaute ihn entsetzt an und konterte, ich wuerde gleich ersticken. Sein mildes Laecheln beruhigte mich. So liess ich es geschehen und spuerte, wie ich einen Sog Luft  durch die Nase inhalierte. 
Dankeschoen Takashi fuer all Dein Wissen und Deine Atemarbeit. Goldwert fuer mich und so viele andere. 
Wer mehr wissen will, schaut sich mein Video an bei Youtube. "Heikes Atemmethode".

COPD aktuell vom 20.02.2021


... Es tut mir so gut, diese Fruehlingsluft zu inhalieren...Sie durchflutet meine Lunge... 

Wiederhole diesen diesen Satz mehrmals am Tag. Es ist Dein Herzenswunsch. 
Halte Dir immer vor Augen, alle Antworten gehen von Deinem Unterbewusstsein aus. 

COPD aktuell, 19.02.2021


COPD Frühlingsboten bis Ende Februar 2021

Sie liegen in der Luft. Es gilt tief einzuatmen bei herrlich sauerstoffreichen und klaren  Luftmassen. Tief aus dem Süden, vom afrikanischen Kontinent strömen in lauer Süwestströmung extrem milde Brisen nach Deutschland. Über das Wochenende hinaus verwöhnt uns herrliche Frühlingsluft  bis Ende Februar. Was für ein Geschenk in dieser für uns alle schwierigen Zeit. Genuß pur. Fitness für Lungentraining. Es gibt keine Ausrede mehr.  Bewegen wir uns draußen,  jeder soviel, wie es  ihm möglich ist in seinem Schweregrad. Schnuppern wir das Frühjahr. „Tief atmen“ signalisiert  die beste nichtmedikamentöse Therapie in diesen Tagen ohne aktive Lungensportgruppen.

Tiefe, lange Atemzüge setzen Botenstoffe und Hormone frei
Endorphine sind bei langen tiefen Atemzügen im Blut messbar. In den fernöstlichen Atemtherapien des japanischen Arztes T. Nakamura  berichtet er über wissenschaftliche Studienergebnisse. Sie gehen zurück auf die Zeit nach dem Vietnamkrieg. Einige amerikanische  Mediziner arbeiteten an der  intensiven Erforschung des Atems. Bei langen, tiefen  Atemzügen  wurde im Blut die Substanz Endorphin nachgewiesen, die auf die Großhirnrinde wirkt  und dort dafür sorgt, dass emotionale Schockzustände wie Angst Entsetzen und Panik aus dem Gedächtnis verdrängt werden. 

Atmung nimmt eine Schlüsselrolle ein 
Steuert und garantiert  das körperliche und seelische Wohlbefinden. Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen emotionalen Zuständen auf Bronchien und Zwerchfellbewegungen.
Nakamura berichter aus seinen wissenschaftlichen Forschungen,  dass sich bei bronchioskopischen  Untersuchungen gezeigt hat, dass die Bronchien sich weiten, wenn die Menschen zufrieden und glücklich sind. Bei Stress und Angst allerdings verengen sich die Bronchien. In den Röntgenuntersuchungen  zeigte sich darüber hinaus, dass solche Reize auch die Bewegung des Zwerchfells beeinflussen. 

Das Zwerchfellmembran  reagiert  hochsensibel auf Empfindungen
Besonders in Situationen, die den Menschen stark emotional berühren. Die Zwerchfellbewegung steht direkt in Verbindung mit der Atemfrequenz und der Gasmenge, die bei jedem Atemzug umgesetzt wird. Eine weite Zwerchfellamplitude bedeutet tiefe und langsame Atmung, während ein kleiner Bewegungsschlag einem flachen und schnellen Atem entspricht. Ganz besonders drastisch auf das  Zwerchfell ist der 

Einfluß der Hyperventilation ( Überatmung ) durch Thoraxfluoroskopie  
Wenn in einer nervlich angespannten Situation der Patient kurzatmig nach Luft ringt, hat dieses  Diagnostikverfahren gezeigt, dass bei stark zunehmender Hyperventilation  die  ein- und ausgeatmete Luftmenge pro Minute zwar ansteigt, gleichzeitig  aber der Bewegungsschlag des Zwerchfells geringer wird, bis er schließlich gar nicht mehr zu erkennen ist. Mit anderen Worten: der Körper gibt sich geschlagen. Verzichtet auf die  helfende Bauchatmung zugunsten der schlechteren  Brustkorbatmung. Es wird deutlich, dass Hyperventilation eine  Reihe von Beschwerden auslösen kann  mit Angst- oder Streßsymptomen. 

In diesem Sinne wünsche ich uns tiefes Durchatmen. Es setzt Glückshormone frei. 

COPDinside

Molekularmedizin bei COPD

Teil 2 

Fettsäuren
Was haben Fettsäuren mit COPD zu tun? Nichts. Auf den ersten Blick. Wie jeder weiß, gibt es schlechte und gute Fette. Zu den guten gehören Fischöl und pflanzliche Öle aus Raps, Oliven, Leinsamen  oder Algen. Schlechte gesättigte Fettsäuren liefet fast alles, was besonders gut schmeckt. Sahne, Eis, Kuchen, Knabbereien, Butter, Käse,rotes Fleisch. Davon sollten wir uns beim Genuß etwas zügel, Wie uns die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät. Auch ich beherzige das und habe meine „Ernährung“ ordentlich entrümpelt in den letzten Jahren im Zuge meiner nichtmedikamentösen COPD Therapien. Schlechte Fette sind aus  meinem Speisplan reduziert bzw. ganz verbannt worden. Stattdessen koche und backe ich mit gesundem Rapsöl und reicher damit auch Fonds für Vinagrettes an. Was sind das die Voraussetzungen, um gesund zu bleiben und Entzündungen im Körper vorzubeugen?

Ein optimaler Fettsäurenspiegel von Omega 6 zu Omega 3
Der Anteil beider Substanzen sollte in einem Verhältnis 5 : 1 zueinander stehen rät Ernährungsexperte Dr. Nikolaus Landbeck. In diesem Zusammenhang hat mich erschreckt, dass dieses angestrebte Gesundheitsziel  kaum noch aus unserer Ernährung zu erreichen ist. Schuld sei die Massenproduktion der Lebensmittelindustrie und die Überfischung der Meere. Die Weltgesundheitsorganisation WHO  geht noch einen Schritt weiter. Und will sogar ein Verhältnis von 1:1, um Entzündungswerte im Körper zu minimieren. Jeder kann ohne Hausarzt selbst überprüfen, wie es mit dem eigenen Fettsäurestatus bestellt ist. Die norwegische Firma Zinzino ist Vorreiter in der Erforschung .

Mit führender Labortechnologie zum Trockenbluttest 
Sie hat einen Test entwickelt, den man von zuhause aus durchführen kann. Er ist einfach zu managen. Mittels verschlüsseltem Code ist das Testergebnis spätestens nach 20 Tagen Online einsehbar.
Der durchschnittliche gesunde Deutsche kommt auf einen Wert von 15. Der Fettsäurenspiegel von mir und Alexander Gaugler lagen etwas  besser  bei 10 und 11. Wer durch COPD bereits mit Begleiterkrankungen zu kämpfen hat, hat wenig gute Fettsäurewerte von mehr als 20. Als Hauptprobandin dieser Gruppe habe ich meine Testung offen gelegt. 

Diskretion und Verschwiegenheit wird selbstverständlich zugesichert
Aber damit soll es hier  in der Gruppe auch belassen werden. Solche persönlichen Details und Daten gehören nicht in einen offenen  Gruppenchat. Aus diesem Grund möchten wir höchste Diskretion zusichern. Das Test-Screen Kid  kann beim Heilinstitut von Alexander Gaugler angefragt und geordert werden. Seine Kontaktdaten finden ihr in der Mitgliederliste. 

Orthomolekulare Behandlung
Mit dem Ergebnis kann der Proband entscheiden, ob er geneigt ist, ein entsprechendes Öl „zum Optimieren des Fettsäurespiegels“ einzunehmen. Nach ca. 3 bis 4 Monaten wird erneut eine kleine Blutstropfenanalyse durchgeführt werden. Spannende Frage, inwieweit sich das Verhätnis Omega 6: Omega 3 verbessert hat. Mitten im Sommer 2021 können wir dann das Thema eventuell in größerer Runde gruppenintern diskutieren. 

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Ich habe meine Erkrankung ohne pharmazeutische Medikamente in den Griff bekommen. Seit nunmehr 3 Jahren bin ich symptomfrei. Weder Exzerbationen noch Infekte. Hatte nie mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Den Schlüssel zum Erfolg fand und finde ich in der sanften Medizin mit Alternativtherapien aus der orthomolekularen und traditionellen chinesischen Medizin. Desweiteren gehören Vitalstoffe und eine tiefe Heilatmung dazu, die ich bis heute tagtäglich 24 h anwende.

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  Für die Erleuchtung ist kein Weg zu hoch trotz COPD Teil 6 Heute ist der 11. Dezember 2023 und zweiter Advent. So richtig vorweihnacht...